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500 Jahre Reformation:
Zur Geschichte der Protestanten im Dachauer Land


19. Mai 2017 bis 28. Januar 2018

Das Reformationsjahr 2017 nimmt das Bezirksmuseum Dachau zum Anlass, sich der Geschichte der Protestanten im ehemaligen Landgericht Dachau zu nähern.

Die innerkirchliche Kritik Martin Luthers an den Missständen in der katholischen Kirche stieß zunächst auch in Bayern auf Sympathien. Die Bauern im Landgericht Dachau blickten über den Lech auf die blutigen Kämpfe ihrer Standesbrüder. Auch in den Klöstern gärte es: In Altomünster trat der Humanist und Theologe Johannes Hausschein, genannt Oecolampadius, für die reformatorische Sache ein. Im Schloss Odelzhausen finden wir Johannes Mathesius einen Zeitgenossen und späteren ersten Biograf Martin Luthers. – Was als Kritik begann, endete mit der Abspaltung der evangelischen Kirche. Doch Bayern blieb gemäß dem Grundsatz cuius regio, eius religio katholisch. Erst vor rund 200 Jahren wanderten die ersten protestantischen Familien in das Dachauer Land ein. In Kemmoden und Lanzenried entstanden die ersten evangelischen Kirchenbauten. Doch wie erging es den andersgläubigen Fremden und wie den alteingesessenen Katholiken. Zuwanderung, Ausgrenzung, Vorurteile und Integration fanden damals statt. Themen der Ausstellung, die zum Nachdenken über aktuelle Parallelen anregen möchten.

Bezirksmuseum Dachau

Augsburger Str. 3
85221 Dachau
Tel 08131/5675-0

Öffnungszeiten
Di – Fr 11 – 17 Uhr
Sa, So, Feiertag 13 – 17 Uhr

Abendführung:
29. Juni 2017, 19 – 20.30 Uhr

Offene Nachmittagsführung:

2. Juli 2017, 14 – 15 Uhr

Hier finden Sie Fotos von der Ausstellungseröffnung

Gruppenführungen (max. 25 Personen)
1 Stunde 50 Euro / 1,5 Stunden 75 Euro
nach Anmeldung unter Tel. 08131/5675-13
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Presseinformationen
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