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Oktober
2026
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Zwischen Gegenwart und Aufbruch: Ein Blick auf unser Programm

Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur lebt vom Wandel und der stetigen Erneuerung. Während unsere aktuellen Sonderausstellungen Kunst braucht Luft! Die Künstlervereinigung Scholle zwischen See und Moor und Ansichten & Aussichten. Zeitgenössische Reaktionen auf die Werke der Künstlerkolonie Dachau sowie die vielschichtige Dauerausstellung zum Verweilen und Vertiefen einladen, richtet sich unser Blick hinter den Kulissen bereits auf die kommenden Monate.

Ein Ausblick auf das kommende Jahr Auch im bevorstehenden Jahr erwarten Sie in unserem Haus neue, sorgsam konzipierte Ausstellungsinitiativen. Unser wissenschaftliches Team arbeitet derzeit an vielversprechenden Projekten, die neue Facetten beleuchten, ungewohnte Zusammenhänge offenbaren und inspirierende Einblicke bieten werden.

Detaillierte Ankündigungen und Termine zu den kommenden Sonderausstellungen geben wir zeitnah an dieser Stelle bekannt.

Gegenwärtiges entdecken Wir laden Sie herzlich ein, die verbleibende Laufzeit unserer derzeitigen Sonderausstellungen zu nutzen und die Schätze unserer Sammlung neu zu entdecken.

Zu unseren Sonderausstellungen

Zu unserer Dauerausstellung

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Neue Pop-up-Ausstellungen ab Frühjahr 2027

Freuen Sie sich ab Frühjahr 2027 auf neue Pop-up-Ausstellungen in der Gemäldegalerie Dachau: wechselnde Themen, spannende Perspektiven und zeitgenössische Positionen im Dialog mit der Sammlung.

Löcher und andere Fallen

Arbeiten von Judith Egger und Oliver Westerbarkey

21. Mai – 16. August 2026

Bild: Judith Egger und Oliver Westerbarkey, Ausstellungsplakat, 2026

Ansichten & Aussichten

Zeitgenössische Reaktionen auf die Werke der Künstlerkolonie Dachau

23. Oktober 2026 – 04. April 2027

Was passiert, wenn 25 Künstler:innen einen frischen Blick auf die Dauerausstellung der Gemäldegalerie werfen, die die Geschichte der Künstlerkolonie Dachau dokumentiert? In einer Kooperation zeigen Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Künstlervereinigung Dachau Arbeiten, die mit den teils über 150 Jahre alten Gemälden und Skulpturen in Dialog treten. Dabei reflektieren sie nicht nur über die Darstellungen der einstigen Mooslandschaft und die Schönheit der unberührten Natur, sondern stellen auch Bezüge zu drängenden Gegenwartsthemen her. Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender, epochenübergreifender Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Gegenwart.

Mit Werken von Künstler:innen der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Künstlervereinigung Dachau

Eike Berg | Anna Frydman | Esther Glück | Nausikaa Hacker | Martin Kargruber | Carmen Kordas | Margot Krottenthaler | LAB BINÆR | Hertha Miessner | Günther Nosch | Daisuke Ogura | Christine Ott | Anton Petz | Margarita Platis | Olaf Probst | Ulrike Prusseit | Karin Schuff | Frauke Sohn | Gisbert Stach | Rose Stach | Kiki Stickl | Tatjana Utz | Felix Weinold | Almut Wöhrle-Russ | Andreas Zingerle

Bild: Gisbert Stach, Magic Trees (Ausschnitt), Haselnussbäume, Euro Münzen, © Gisbert Stach


Kunst braucht Luft!

Die Künstlergruppe SCHOLLE zwischen See und Moor

16. September 2026 bis 14. Februar 2027

Raus aus dem Atelier, hinein ins Licht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit.

Über die Blütezeit der „Scholle“ hinaus richtet die Ausstellung auch den Blick auf die individuellen Wege ihrer Mitglieder nach der Auflösung der Gruppe. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Künstlergeneration, deren Arbeiten nicht nur die Vielfalt der Stile zeigen, sondern auch die Spannungen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Bild: Adolf Höfer (1869-1927): Dame beim Ruderboot, um 1910, Öl auf Leinwand, Privatsammlung (© JES Kulturstiftung)

Mit freundlicher Unterstützung der JES Kulturstiftung, euroart und dem Bezirk Oberbayern.

Zur Ausstellung erscheint ein umfassend illustrierter Katalog. Weitere Informationen finden Sie hier.

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Beim Stepptanz hab’ ich halt gemacht, was ich konnte. So’n bißl umeinand‘gehupft.

Gemäldegalerie Dachau | 2. April bis 28. Juni 2026

Claus Bastian (1909–1995) war ein deutscher Maler, Bildhauer, promovierter Jurist und der erste Häftling im KZ Dachau. In seinen Gemälden und Graphiken vereinigen sich mannigfaltige stilistische Einflüsse und künstlerische Ausdrucksmittel. Besonders geprägt hat ihn seine Zeit in Paris, wo er als „stepptanzender Edelstatist“ seinen Unterhalt verdiente.

Eine Pop-Up-Ausstellung in Kooperation mit S. Bastian und dem Förderverein Dachauer Wasserturm e.V.

Ausstellung im Dachauer Wasserturm: 1. April bis 19. April 2026

Videolink zur Lesung von Anna Andlauer aus ihrem Buch über Claus Bastian.

Abbildung: Claus Bastian (1909–1995): Ohne Titel, Tusche auf Papier, Privatbesitz (Foto: privat)

WEGE DES IMPRESSIONISMUS – die Slowenische Moderne und Dachau

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.

Matej Sternen (1870–1949): Am Waldrand (1906), Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Sloweniens, Ljubljana (©Nationalgalerie Sloweniens)

Pop-Up-Ausstellung FRECH, niedlich und flauschig…

15. Dezember 2025 – 31. März 2026

… witzig, selbstbewusst, manchmal arrogant und auf jeden Fall eigenwillig: All diese Adjektive beschreiben Katzen wohl am besten. Diese Wesen, die nur wenige gleichgültig lassen, haben Kunstschaffende auf der ganzen Welt von der Antike bis zur Gegenwart inspiriert. Das Bild der Katze taucht in verschiedenen Kulturen auf und zieht sich durch die Jahrhunderte der Kunst: von ägyptischen Statuen über die Zeichnungen da Vincis, in den Werken Courbets, Picassos und Renoirs bis hin zu literarischen Werken von Heine oder Murakami und schließlich zu modernen Zeichentrickfilmen.

Die Pop-up-Ausstellung widmet sich Katzen in den Werken von Dachauer Künstler:innen, darunter August Kallert, Anna Klein, Maria Langer-Schöller, Carl Thiemann, Paula Wimmer, Otto Wirsching und andere. Hier wird die Katze zur Hauptfigur oder zum lebendigen Teil der Szene — in Radierungen, Holzschnitten und Lithographien, in Skizzenbüchern, auf festlichen Neujahrsgrußkarten oder Etiketten.

BLICK.PUNKT. Was Blicke erzählen

29. Mai bis 05. Oktober 2025

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte: Was verrät er über die Person, die schaut? Und was löst er bei den Betrachtenden aus? Die Ausstellung führt vor Augen, wie sehr uns Blicke nicht nur im echten Leben, sondern auch in Kunstwerken berühren, welche Emotionen sie freisetzen und wie vielschichtig sie wirken. Blicke können beobachten, prüfen und auf eine bestimmte Handlung oder Situation konzentriert sein; sie können zärtlich, neckisch oder schmachtend, forschend, fragend oder kommunikativ sein. Sie können auch einen Anstoß geben, über Empathie, Respekt und unterschiedliche Perspektiven zu reflektieren und dazu führen, über den Bildrand hinaus die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunstwerke aus der Sammlung der Gemäldegalerie, ergänzt mit hochkarätigen Leihgaben, zeigen unterschiedliche Facetten dieser Blick-Möglichkeiten, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen.

Bild: Hugo von Habermann (1849–1929) (zugeschr.): Franzi mit Rosen, Museumsverein Dachau

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Digitale Euroart-Sommerausstellung 2025: Künstlerinnen

26 euroart-Mitglieder haben Bilder von Künstlerinnen eingereicht, die in ihren Kolonien lebten und arbeiteten, oder eine wichtige Rolle in der lokalen Kunstszene spielten. Zu dieser Zeit waren Künstlerinnen oft unterrepräsentiert und sahen sich vielen Herausforderungen ausgesetzt.

Die in dieser digitalen Ausstellung gezeigten Werke spiegeln die Stärke und Unabhängigkeit dieser bemerkenswerten Frauen wider – Qualitäten, die auch in den begleitenden Fotografien zum Ausdruck kommen.

Die teilnehmenden euroart-Mitglieder und Künstlerkolonien zeigen die digitale Ausstellung auf Bildschirmen in ihren Museen oder Galerien. Dort werden auch die Originalwerke, die für die digitale Ausstellung eingereicht wurden, ausgestellt.

Eine perfekte Gelegenheit, diesen Sommer einige der inspirierenden europäischen Künstlerdörfer zu besuchen!

Die Mitglieder arbeiten gemeinsam an Ausstellungen, tauschen Ideen und Fachwissen aus.
Auf ihren jährlichen Treffen berichten sie über die Ereignisse in ihren jeweiligen Kolonien und arbeiten zusammen, um das kulturelle Verständnis und die Zusammenarbeit im europäischen Kontext zu fördern.