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IM MAI
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Kunst braucht Luft!

Die SCHOLLE zwischen See und Moor

16. September 2026 bis 7. Februar 2027

Die Ausstellung widmet sich der Münchner Künstlergruppe „Die Scholle“, einer der frühen Avantgarden um 1900. Die Gruppe entstand 1899 und war bekannt für ihre leuchtende, flächige Malweise und ihre Abkehr von akademischen Traditionen. Zu den prägenden Mitgliedern gehörten u. a. Fritz Erler, Leo Putz, Walter Georgi, Max Feldbauer und weitere Künstler der Münchner Secession. Die Schau rückt die Bewegung nach langer Zeit wieder ins öffentliche Bewusstsein und zeigt Werke, die thematisch von Landschaften über Akte bis hin zu Fantasiestücken reichen.

Bild: folgt

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Beim Stepptanz hab’ ich halt gemacht, was ich konnte. So’n bißl umeinand‘gehupft.

Gemäldegalerie Dachau | 2. April bis 28. Juni 2026

Claus Bastian (1909–1995) war ein deutscher Maler, Bildhauer, promovierter Jurist und der erste Häftling im KZ Dachau. In seinen Gemälden und Graphiken vereinigen sich mannigfaltige stilistische Einflüsse und künstlerische Ausdrucksmittel. Besonders geprägt hat ihn seine Zeit in Paris, wo er als „stepptanzender Edelstatist“ seinen Unterhalt verdiente.

Eine Pop-Up-Ausstellung in Kooperation mit S. Bastian und dem Förderverein Dachauer Wasserturm e.V.

Ausstellung im Dachauer Wasserturm: 1. April bis 19. April 2026

Abbildung: Claus Bastian (1909–1995): Ohne Titel, Tusche auf Papier, Privatbesitz (Foto: privat)

WEGE DES IMPRESSIONISMUS – die Slowenische Moderne und Dachau

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.

Matej Sternen (1870–1949): Am Waldrand (1906), Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Sloweniens, Ljubljana (©Nationalgalerie Sloweniens)

Pop-Up-Ausstellung FRECH, niedlich und flauschig…

15. Dezember 2025 – 31. März 2026

… witzig, selbstbewusst, manchmal arrogant und auf jeden Fall eigenwillig: All diese Adjektive beschreiben Katzen wohl am besten. Diese Wesen, die nur wenige gleichgültig lassen, haben Kunstschaffende auf der ganzen Welt von der Antike bis zur Gegenwart inspiriert. Das Bild der Katze taucht in verschiedenen Kulturen auf und zieht sich durch die Jahrhunderte der Kunst: von ägyptischen Statuen über die Zeichnungen da Vincis, in den Werken Courbets, Picassos und Renoirs bis hin zu literarischen Werken von Heine oder Murakami und schließlich zu modernen Zeichentrickfilmen.

Die Pop-up-Ausstellung widmet sich Katzen in den Werken von Dachauer Künstler:innen, darunter August Kallert, Anna Klein, Maria Langer-Schöller, Carl Thiemann, Paula Wimmer, Otto Wirsching und andere. Hier wird die Katze zur Hauptfigur oder zum lebendigen Teil der Szene — in Radierungen, Holzschnitten und Lithographien, in Skizzenbüchern, auf festlichen Neujahrsgrußkarten oder Etiketten.

BLICK.PUNKT. Was Blicke erzählen

29. Mai bis 05. Oktober 2025

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte: Was verrät er über die Person, die schaut? Und was löst er bei den Betrachtenden aus? Die Ausstellung führt vor Augen, wie sehr uns Blicke nicht nur im echten Leben, sondern auch in Kunstwerken berühren, welche Emotionen sie freisetzen und wie vielschichtig sie wirken. Blicke können beobachten, prüfen und auf eine bestimmte Handlung oder Situation konzentriert sein; sie können zärtlich, neckisch oder schmachtend, forschend, fragend oder kommunikativ sein. Sie können auch einen Anstoß geben, über Empathie, Respekt und unterschiedliche Perspektiven zu reflektieren und dazu führen, über den Bildrand hinaus die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunstwerke aus der Sammlung der Gemäldegalerie, ergänzt mit hochkarätigen Leihgaben, zeigen unterschiedliche Facetten dieser Blick-Möglichkeiten, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen.

Bild: Hugo von Habermann (1849–1929) (zugeschr.): Franzi mit Rosen, Museumsverein Dachau

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Digitale Euroart-Sommerausstellung 2025: Künstlerinnen

26 euroart-Mitglieder haben Bilder von Künstlerinnen eingereicht, die in ihren Kolonien lebten und arbeiteten, oder eine wichtige Rolle in der lokalen Kunstszene spielten. Zu dieser Zeit waren Künstlerinnen oft unterrepräsentiert und sahen sich vielen Herausforderungen ausgesetzt.

Die in dieser digitalen Ausstellung gezeigten Werke spiegeln die Stärke und Unabhängigkeit dieser bemerkenswerten Frauen wider – Qualitäten, die auch in den begleitenden Fotografien zum Ausdruck kommen.

Die teilnehmenden euroart-Mitglieder und Künstlerkolonien zeigen die digitale Ausstellung auf Bildschirmen in ihren Museen oder Galerien. Dort werden auch die Originalwerke, die für die digitale Ausstellung eingereicht wurden, ausgestellt.

Eine perfekte Gelegenheit, diesen Sommer einige der inspirierenden europäischen Künstlerdörfer zu besuchen!

Die Mitglieder arbeiten gemeinsam an Ausstellungen, tauschen Ideen und Fachwissen aus.
Auf ihren jährlichen Treffen berichten sie über die Ereignisse in ihren jeweiligen Kolonien und arbeiten zusammen, um das kulturelle Verständnis und die Zusammenarbeit im europäischen Kontext zu fördern.

In der Welt unterwegs – Die Künstlerkolonie Solingen

31.Oktober 2024 bis 27. April 2025

Bild: Erwin Bowien (1899–1972): Im Vaporetto in der Lagune von Venedig, 1954, Privatbesitz

Pop-up-Ausstellung „Felix Rehfeld – Landschaftsmalerei heute“

12. November 2024 – 9. März 2025 im Druckgraphischen Kabinett der Gemäldegalerie

Rehfelds Bergansichten entstehen in einem aufwändigen mehrstufigen Prozess. Er greift auf vorgefundenes Bildmaterial zurück. Zunächst modelliert er kleine Bilder aus Ölfarbmasse. Anschließend fotografiert er diese Modelle und überträgt die Fotos in ein größeres Ölbild. Die Darstellungen erscheinen realistisch – Bergkenner:innen sind versucht, konkrete Bergformationen zu bestimmen. Doch es handelt sich um idealisierte Ansichten von Gebirgslandschaften, die durch wechselnde Lichtverhältnisse immer wieder neue Formen und Stimmungen zeigen.

Bild: Felix Rehfeld: Ohne Titel, 2024, Öl auf MDF

Armin Mueller-Stahl

11. März – 18. Mai 2025 im Druckgraphischen Kabinett der Gemäldegalerie

Bild: Armin Mueller-Stahl. Sylt, 2017, Farbradierung und Aquatinta, Kunsthaus Lübeck



Demnächst: Löcher und andere Fallen

Arbeiten von Judith Egger und Oliver Westerbarkey

21. Mai – 16. August 2026

Bild: Judith Egger und Oliver Westerbarkey, Ausstellungsplakat, 2026