Kunst braucht Luft!
Die Künstlergruppe SCHOLLE zwischen See und Moor
16. September 2026 bis 14. Februar 2027
Raus aus dem Atelier, hinein ins Licht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit.
Über die Blütezeit der „Scholle“ hinaus richtet die Ausstellung auch den Blick auf die individuellen Wege ihrer Mitglieder nach der Auflösung der Gruppe. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Künstlergeneration, deren Arbeiten nicht nur die Vielfalt der Stile zeigen, sondern auch die Spannungen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.
Bild: Adolf Höfer (1869-1927): Dame beim Ruderboot, um 1910, Öl auf Leinwand, Privatsammlung (© JES Kulturstiftung)
Kunsthistorische Tagung über die Künstlerkolonie Holzhausen am Ammersee, 18. bis 20. September 2026
Die JES Kulturstiftung veranstaltet vom 18. bis 20. September 2026 in Holzhausen am Ammersee eine mit namhaften Referenten und Referentinnen besetzte Tagung. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Künstlervereinigung „Scholle“, die um die vorletzte Jahrhundertwende prägend für die Künstlermetropole München war. Auch mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Künstler und Künstlerinnen werden behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunst und Künstlern in der Zeit des Nationalsozialismus sowie aktuellen Fragen und Forschungsergebnissen zur Restitution.
Unterkunftsmöglichkeiten bestehen am Veranstaltungsort in der BVS Holzhausen.
Begleitend zeigt die Gemäldegalerie Dachau vom 16. Sept. 2026 bis 14. Feb. 2027 in Kooperation mit der JES Kulturstiftung die Ausstellung „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“.
Alle weiteren Informationen und Anmeldung unter www.jes.art.

Wir danken der JES Kulturstiftung ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und die Förderung unserer Ausstellung.
