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IM MAI
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Kunst braucht Luft!

Die SCHOLLE zwischen See und Moor

16. September 2026 bis 14. Februar 2027

Raus aus dem Atelier, hinein ins Licht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit.

Über die Blütezeit der „Scholle“ hinaus richtet die Ausstellung auch den Blick auf die individuellen Wege ihrer Mitglieder nach der Auflösung der Gruppe. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Künstlergeneration, deren Arbeiten nicht nur die Vielfalt der Stile zeigen, sondern auch die Spannungen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Bild: folgt

Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Beim Stepptanz hab’ ich halt gemacht, was ich konnte. So’n bißl umeinand‘gehupft.

Gemäldegalerie Dachau | 2. April bis 28. Juni 2026

Claus Bastian (1909–1995) war ein deutscher Maler, Bildhauer, promovierter Jurist und der erste Häftling im KZ Dachau. In seinen Gemälden und Graphiken vereinigen sich mannigfaltige stilistische Einflüsse und künstlerische Ausdrucksmittel. Besonders geprägt hat ihn seine Zeit in Paris, wo er als „stepptanzender Edelstatist“ seinen Unterhalt verdiente.

Eine Pop-Up-Ausstellung in Kooperation mit S. Bastian und dem Förderverein Dachauer Wasserturm e.V.

Ausstellung im Dachauer Wasserturm: 1. April bis 19. April 2026

Videolink zur Lesung von Anna Andlauer aus ihrem Buch über Claus Bastian.

Abbildung: Claus Bastian (1909–1995): Ohne Titel, Tusche auf Papier, Privatbesitz (Foto: privat)

WEGE DES IMPRESSIONISMUS – die Slowenische Moderne und Dachau

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.

Matej Sternen (1870–1949): Am Waldrand (1906), Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Sloweniens, Ljubljana (©Nationalgalerie Sloweniens)

BLICK.PUNKT. Was Blicke erzählen

29. Mai bis 05. Oktober 2025

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte: Was verrät er über die Person, die schaut? Und was löst er bei den Betrachtenden aus? Die Ausstellung führt vor Augen, wie sehr uns Blicke nicht nur im echten Leben, sondern auch in Kunstwerken berühren, welche Emotionen sie freisetzen und wie vielschichtig sie wirken. Blicke können beobachten, prüfen und auf eine bestimmte Handlung oder Situation konzentriert sein; sie können zärtlich, neckisch oder schmachtend, forschend, fragend oder kommunikativ sein. Sie können auch einen Anstoß geben, über Empathie, Respekt und unterschiedliche Perspektiven zu reflektieren und dazu führen, über den Bildrand hinaus die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunstwerke aus der Sammlung der Gemäldegalerie, ergänzt mit hochkarätigen Leihgaben, zeigen unterschiedliche Facetten dieser Blick-Möglichkeiten, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen.

Bild: Hugo von Habermann (1849–1929) (zugeschr.): Franzi mit Rosen, Museumsverein Dachau