WEGE DES IMPRESSIONISMUS

Die Slowenische Moderne und Dachau

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.

Zu sehen ab 28. November 2025 bis 12. April 2026 in der Gemäldegalerie Dachau.

Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog erschienen, der für 22,- Euro an der Kasse der Gemäldegalerie erhältlich ist.

Matej Sternen (1870–1949): Am Waldrand (1906), Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Sloweniens, Ljubljana (©Nationalgalerie Sloweniens)

IMPRESSIONEN

BLICK.PUNKT. Was Blicke erzählen

29. Mai bis 05. Oktober 2025

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte: Was verrät er über die Person, die schaut? Und was löst er bei den Betrachtenden aus? Die Ausstellung führt vor Augen, wie sehr uns Blicke nicht nur im echten Leben, sondern auch in Kunstwerken berühren, welche Emotionen sie freisetzen und wie vielschichtig sie wirken. Blicke können beobachten, prüfen und auf eine bestimmte Handlung oder Situation konzentriert sein; sie können zärtlich, neckisch oder schmachtend, forschend, fragend oder kommunikativ sein. Sie können auch einen Anstoß geben, über Empathie, Respekt und unterschiedliche Perspektiven zu reflektieren und dazu führen, über den Bildrand hinaus die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunstwerke aus der Sammlung der Gemäldegalerie, ergänzt mit hochkarätigen Leihgaben, zeigen unterschiedliche Facetten dieser Blick-Möglichkeiten, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen.

Bild: Hugo von Habermann (1849–1929) (zugeschr.): Franzi mit Rosen, Museumsverein Dachau