EVENTS
AUG 2026
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Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Digitale Euroart-Sommerausstellung 2026Tiere

Gemäldegalerie Dachau | ab 16. Juli 2026

21 euroart-Mitglieder haben Gemälde mit Tiermotiven beigesteuert, die von Künstlern geschaffen wurden, die in ihren Künstlerkolonien lebten und arbeiteten. Die in dieser Ausstellung gezeigten Werke werden von Fotografien der Künstler begleitet.

Die teilnehmenden euroart-Mitglieder werden die digitale Ausstellung auf Bildschirmen in ihren eigenen Museen präsentieren.

An vielen Orten werden auch die für die digitale Ausstellung eingereichten Originalkunstwerke ausgestellt sein. Eine perfekte Gelegenheit, diesen Sommer einige der inspirierenden Künstlerdörfer Europas zu besuchen!

Weitere Informationen zur Sommerausstellung und Partnermuseen finden Sie hier.

Kunst braucht Luft!

Die Künstlergruppe SCHOLLE zwischen See und Moor

16. September 2026 bis 14. Februar 2027

Raus aus dem Atelier, hinein ins Licht: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenden sich die Mitglieder der Künstlergruppe „Die Scholle“ gegen die akademische Enge und suchen nach Orten, wo ihre Kunst atmen kann. In Dachau und dem umliegenden Moor und in Holzhausen am Ammersee finden Künstler wie Leo Putz, Max Feldbauer und Fritz Erler neue Motive und prägen mit ihren frischen Farben und freieren Kompositionen die bayerische Moderne wesentlich mit.

Über die Blütezeit der „Scholle“ hinaus richtet die Ausstellung auch den Blick auf die individuellen Wege ihrer Mitglieder nach der Auflösung der Gruppe. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Künstlergeneration, deren Arbeiten nicht nur die Vielfalt der Stile zeigen, sondern auch die Spannungen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Bild: Adolf Höfer (1869-1927): Dame beim Ruderboot, um 1910, Öl auf Leinwand, Privatsammlung (© JES Kulturstiftung)


Kunsthistorische Tagung über die Künstlerkolonie Holzhausen am Ammersee, 18. bis 20. September 2026

Die JES Kulturstiftung veranstaltet vom 18. bis 20. September 2026 in Holzhausen am Ammersee eine mit namhaften Referenten und Referentinnen besetzte Tagung. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Künstlervereinigung „Scholle“, die um die vorletzte Jahrhundertwende prägend für die Künstlermetropole München war. Auch mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Künstler und Künstlerinnen werden behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kunst und Künstlern in der Zeit des Nationalsozialismus sowie aktuellen Fragen und Forschungsergebnissen zur Restitution.

Unterkunftsmöglichkeiten bestehen am Veranstaltungsort in der BVS Holzhausen. 

Begleitend zeigt die Gemäldegalerie Dachau vom 16. Sept. 2026 bis 14. Feb. 2027 in Kooperation mit der JES Kulturstiftung die Ausstellung „Kunst braucht Luft! Die SCHOLLE zwischen See und Moor“.

Alle weiteren Informationen und Anmeldung unter www.jes.art.

Wir danken der JES Kulturstiftung ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und die Förderung unserer Ausstellung.


Ansichten & Aussichten

Zeitgenössische Reaktionen auf die Werke der Künstlerkolonie Dachau

23. Oktober 2026 – 04. April 2027

Was passiert, wenn 25 Künstler:innen einen frischen Blick auf die Dauerausstellung der Gemäldegalerie werfen, die die Geschichte der Künstlerkolonie Dachau dokumentiert? In einer Kooperation zeigenMitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Künstlervereinigung Dachau Arbeiten, die mit den teils über 150 Jahre alten Gemälden und Skulpturen in Dialog treten. Dabei reflektieren sie nicht nur über die Darstellungen der einstigen Mooslandschaft und die Schönheit der unberührten Natur, sondern stellen auch Bezüge zu drängenden Gegenwartsthemen her. Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender, epochenübergreifender Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Gegenwart.

Mit Werken von Künstler:innen der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Künstlervereinigung Dachau

Bild: Gisbert Stach, Magic Trees (Ausschnitt), Haselnussbäume, Euro Münzen, © Gisbert Stach


Pop-Up-Ausstellung in der Gemäldegalerie

Beim Stepptanz hab’ ich halt gemacht, was ich konnte. So’n bißl umeinand‘gehupft.

Gemäldegalerie Dachau | 2. April bis 28. Juni 2026

Claus Bastian (1909–1995) war ein deutscher Maler, Bildhauer, promovierter Jurist und der erste Häftling im KZ Dachau. In seinen Gemälden und Graphiken vereinigen sich mannigfaltige stilistische Einflüsse und künstlerische Ausdrucksmittel. Besonders geprägt hat ihn seine Zeit in Paris, wo er als „stepptanzender Edelstatist“ seinen Unterhalt verdiente.

Eine Pop-Up-Ausstellung in Kooperation mit S. Bastian und dem Förderverein Dachauer Wasserturm e.V.

Ausstellung im Dachauer Wasserturm: 1. April bis 19. April 2026

Videolink zur Lesung von Anna Andlauer aus ihrem Buch über Claus Bastian.

Abbildung: Claus Bastian (1909–1995): Ohne Titel, Tusche auf Papier, Privatbesitz (Foto: privat)

WEGE DES IMPRESSIONISMUS – die Slowenische Moderne und Dachau

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.

Die Ausstellung zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen.

Matej Sternen (1870–1949): Am Waldrand (1906), Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Sloweniens, Ljubljana (©Nationalgalerie Sloweniens)

BLICK.PUNKT. Was Blicke erzählen

29. Mai bis 05. Oktober 2025

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte: Was verrät er über die Person, die schaut? Und was löst er bei den Betrachtenden aus? Die Ausstellung führt vor Augen, wie sehr uns Blicke nicht nur im echten Leben, sondern auch in Kunstwerken berühren, welche Emotionen sie freisetzen und wie vielschichtig sie wirken. Blicke können beobachten, prüfen und auf eine bestimmte Handlung oder Situation konzentriert sein; sie können zärtlich, neckisch oder schmachtend, forschend, fragend oder kommunikativ sein. Sie können auch einen Anstoß geben, über Empathie, Respekt und unterschiedliche Perspektiven zu reflektieren und dazu führen, über den Bildrand hinaus die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.
Kunstwerke aus der Sammlung der Gemäldegalerie, ergänzt mit hochkarätigen Leihgaben, zeigen unterschiedliche Facetten dieser Blick-Möglichkeiten, die zum Nachdenken anregen und Geschichten erzählen.

Bild: Hugo von Habermann (1849–1929) (zugeschr.): Franzi mit Rosen, Museumsverein Dachau